Mobilität im ländlichen Raum

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Säulen des PNV

Die ÖPNV-Angebote in den ländlichen Gebieten Hessens sind aufgrund des demografischen Wandels und einem damit einhergehenden Rückgang von Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden oft nicht wirtschaftlich zu betreiben. Zur Suche nach zukunftsfähigen Ansätzen für den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum haben der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) ein gemeinsames Fachzentrum "Mobilität im ländlichen Raum" eingerichtet.

Das Hessische Wirtschaftsministerium fördert das neue im Frankfurter House of Logistics and Mobility (HOLM) angesiedelte Fachzentrum mit jährlich 200.000 Euro. Das Zentrum hat seinen Betrieb im Juni 2017 aufgenommen und richtet seinen Blick nicht nur auf bestehende Mobilitätskonzepte wie Rufbusse oder Anrufsammeltaxis, sondern auch auf neue Entwicklungen im ÖPNV bis hin zur Integration privater Mitnahme in den ÖPNV.

Innovative Ansätze wie Elektro-PKWs oder Pedelecs als Zubringer zum ÖPNV können durch Pilotprojekte analysiert und neue Mobilitätsformen erprobt werden. Multimodaler Verkehr muss auch im ländlichen Raum durch bessere Verknüpfung mit dem klassischen ÖPNV angestrebt werden. Durch die Digitalisierung im ÖPNV (bargeldlose Bezahl- und Ticketsysteme, Fahrgastinformationssysteme und Sharing-Portale) wird auch die Mobilität im ländlichen Raum attraktiver werden.

Das Fachzentrum soll Entwicklungen gemeinsam mit den Partnern vor Ort anstoßen und die Umsetzung unterstützen. Insbesondere den lokalen ÖPNV-Aufgabenträgern, Kommunen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern bietet das Fachzentrum Hilfestellung, um geeignete lokale Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

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