Acht Städte und Gemeinden nutzen neues Angebot der Dorfmoderation

Umweltministerin Priska Hinz: „Mit unserem neuen Förderprogramm zur Dorfmoderation unterstützen wir Kommunen im ländlichen Raum dabei, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort innovative Entwicklungskonzepte auszuarbeiten.“

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Fachwerkhäuser

„Mit zukunftsfähigen Strategien für Mobilität, Innenentwicklung und Infrastruktur können wir die Attraktivität der hessischen Dörfer erhalten. Hier setzt das neue Förderangebot Dorfmoderation an und bietet Städten und Gemeinden im ländlichen Raum seit diesem Jahr Unterstützung an, solche Strategien in einem gemeinschaftlichen Prozess zu entwickeln“, sagte Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden. In diesem Jahr nehmen die Städte und Gemeinden Breitscheid, Diemelstadt, Frankenau, Grebenstein, Kaufungen, Neu Anspach, Niederaula und Homberg (Efze) an dem Programm teil.

Zum Förderangebot

Gefördert werden können Ausgaben für Moderations- und Beratungsdienstleistungen sowie die Ausarbeitung von kommunalen Entwicklungskonzepten mit bis zu 50.000 Euro. Im Doppelhaushalt 2018/2019 wurden dafür zusätzliche Landesmittel in Höhe von 500.000 Euro bereitgestellt. Das Förderangebot richtet sich an Kommunen im ländlichen Raum mit bis zu 20.000 Einwohnern, die nicht als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt sind. Mit der Dorfmoderation können unter anderem folgende Ziele verfolgt werden: Steigerung des ehrenamtlichen Engagements, Aufarbeitung von relevanten Fragestellungen, Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Kommune, Erarbeitung von Entwicklungsstrategien.

Auch im Jahre 2019 wird wieder ein landesweites Auswahlverfahren stattfinden, um besonders qualitative Vorhaben zu fördern. Der Aufruf zur Bewerbung Dorfmoderation ist für Januar 2019 geplant. Der Auswahltermin ist voraussichtlich im April/Mai 2019.

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