Geschichts- und Heimatverein Kirchberg gefördert

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Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergibt Bescheid an den Geschichts- und Heimatverein Kirchberg

Der hessische Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat am Samstag einen Förderbescheid in Höhe von 3.075 Euro an den Geschichts- und Heimatverein Kirchberg übergeben. Die Landesmittel stammen aus dem Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit“ und sollen verwendet werden, um ein nicht mehr benutztes Gebäude in Kirchberg zu einer Backstube umzubauen. Dieses Projekt ist eine Initiative des Backteams im Geschichts- und Heimatverein.

„Insbesondere auf dem Land haben Gemeinschaft und Zusammenhalt eine besondere Bedeutung, denn in kleineren Dörfern lassen sich viele Projekte oft nur umsetzen, wenn sich engagierte Bürger finden, die gemeinsam zupacken. So ist es auch in diesem Fall“, sagte Staatssekretär Weinmeister bei der Übergabe des Bescheids. „Als Hessische Landesregierung fördern wir dieses Projekt gern durch einen finanziellen Beitrag.“

Das Backteam des Geschichts- und Heimatvereins betreibt seit Ende 2017 einen komplett restaurierten Backofen im historischen Backhaus in Kirchberg. In dem Stadtteil von Niedenstein leben etwa 800 Menschen. Jetzt soll eine ehemalige Gemeinschaftsgefrieranlage zu einer Backstube umgebaut werden, wo Brot und andere Backwaren vor dem Backen zubereitet werden können. Dazu müssen insbesondere Türen und Fenster erneuert und die Geschossdecke gedämmt werden.

Die Landesregierung hat die Förderung der ländlichen Regionen zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht und investiert dafür in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel. Ein Baustein ist das Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“. Fördermittel stehen bereit, damit Vereine, Verbände und Freiwilligenagenturen, aber auch gemeinnützige Organisationen und private Initiativen die Ortskerne in ihren Kommunen aktivieren und verschönern können. Unterstützt werden Projekte mit einer Summe von 1.000 Euro bis maximal 5.000 Euro. Das kann zum Beispiel die Gestaltung einer öffentlichen Anlage oder Begegnungsstätte sein, aber auch das Errichten eines Spielplatzes. Die Resonanz auf das Programm ist bisher sehr gut. „Damit fördern wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Dorfes oder Ortsteils, unterstützen das Miteinander der Generationen und verbessern die Lebensqualität dörflicher Zentren“, erläuterte der Staatssekretär.

Hintergrund

Mit der Offensive „Land hat Zukunft“ intensiviert die Landesregierung ihre Anstrengungen, um die ländlichen Regionen für die Zukunft zu stärken. Sie setzt hierfür 2018 und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel ein. Gefördert werden beispielsweise Bürgerbusse zur Sicherung der Mobilität mit je 1,25 Millionen Euro pro Jahr oder Pilotprojekte zur Aktivierung von Flächen in Innenlagen, um aufgegebene Gebäude und Leerstände zu vermeiden. Auch der Ausbau freier WLAN-Hotspots in ländlichen Kommunen mit einer Summe von jährlich einer Million Euro wird unterstützt, genauso wie die medizinische Versorgung. Für das Modell „Gemeindeschwester 2.0“ stehen 3,7 Millionen Euro bereit. Die Neubesetzung von Landarztstellen fördert die Landesregierung mit einer Million Euro. Hinzu kommt eine Ergänzung der medizinischen Versorgung durch Telemedizin-Projekte.

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