Hessen ist ein attraktives Reiseziel: Staatsministerin Priska Hinz sieht großes Potenzial

„Urlaub in Hessen wird in diesem Jahr Fahrt aufnehmen“

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Tourismus

Die Hessische Umweltministerin Priska Hinz geht angesichts der steigenden Urlaubszahlen im eigenen Bundesland davon aus, dass der Tourismus auf dem Land „Fahrt aufnehmen“ werde. Hinz erwartet ein „deutliches Plus“ bei den Tourismuszahlen in diesem Jahr. „Hessen ist ein attraktives Urlaubsziel. Die Mittelgebirgslandschaften von Rhön, Spessart, Vogelsberg, Taunus, Westerwald und Odenwald, die Auenlandschaften, die Weinberge des Rheingaus und der Bergstraße, die Seen des Waldecker Landes oder auch die GrimmHeimat in Nordhessen bieten Raum für Erholung, Genuss und Naturerlebnisse. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen denkbaren Ziele. Durch die Corona-Pandemie entscheiden sich gerade in diesem Jahr viele sehr bewusst für einen Urlaub in Hessen, daher rechnen wir auch mit mehr Touristen“, erklärte Hinz in der neuen Folge des Podcast „Nach Sieben im Hotel Rose“ der Hessischen Landesregierung. „Alle erhoffen sich, dass diejenigen, die in diesem Jahr kommen, weiterzählen, wie schön es in Hessen ist und auch selbst bald wiederkommen“, ergänzte die Ministerin.

Nachhaltigkeit, Natur und Umweltschutz spielen eine besondere Rolle

Der Tourismus in Hessen steigert sich von Jahr zu Jahr. In den letzten zehn Jahren sind 36 Prozent mehr Gäste ins Land gekommen. Zudem finden fast zwei Drittel aller Übernachtungen außerhalb der Region Frankfurt Rhein-Main statt. Über die Hälfte aller potenziellen Hessen-Urlauberinnen und Urlauber, also 1,93 Millionen Gäste, interessieren sich für einen Natururlaub. Das geht aus einer Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) e.V. hervor. Dieses Potenzial beabsichtigt die Hessische Landesregierung mit der neuen Landtourismusstrategie auszubauen. Dafür stehen bis 2022 jährlich rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. In der Landtourismusstrategie spielen Nachhaltigkeit, Natur und Umweltschutz eine besondere Rolle, außerdem setzt das Land dabei auf die regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum. „Die Menschen sollen nicht nur einfach einen Tagesausflug machen. Wir würden uns wünschen, dass Gäste mehrere Tage bleiben, vor Ort übernachten, essen, Radfahren und wandern, Wellnessangebote in Anspruch nehmen und regionale Produkte für zu Hause kaufen“, sagte Priska Hinz.

„Für attraktiven Landtourismus brauchen wir natürlich unsere Dorfgasthäuser, in denen man gut essen kann, und wir brauchen Landhotels in denen man gut übernachten kann. Davon haben wir schon viele. Es ist aber auch wichtig, dass wir diese Struktur in Hessen unterstützen und weiterentwickeln“, ergänzte die Ministerin. Der Landtourismus böte insgesamt große Potenziale für das hiesige Hotel- und Gastronomiegewerbe, dem die Corona-Pandemie stark zugesetzt hat. „Wir haben ein Sofortprogramm von insgesamt sechs Millionen Euro aufgesetzt, das kleine Investitionen in Digitalisierung, Technik und Energieeffizienz fördert sowie eine Digitalisierungsberatung für die Betriebe anbietet“, erklärte die Ministerin abschließend.

Hintergrund

In ihrem Podcast „Nach Sieben im Hotel Rose – die Landesregierung informiert“ liefert die Hessische Landesregierung verlässliche Informationen aus erster Hand, erklärt ihr politisches Handeln und beantwortet Fragen, die Bürgerinnen und Bürger derzeit umtreiben. Der Podcast geht freitags kurz nach 19 Uhr online. Abrufbar ist er über das Informationsportal hessen.de, über den Streaming-Dienst Spotify, über die Online-Plattform Soundcloud, Apple Podcast und den Youtube-Kanal des Landes. Der Titel „Nach Sieben im Hotel Rose“ geht auf das frühere Hotel Rose am Kranzplatz in Wiesbaden zurück. Seit dem Jahr 2004 hat die Hessische Staatskanzlei – die Regierungszentrale der Landesregierung ­– in dem historischen Gebäude ihren Sitz. Und abends nach sieben Uhr ist eine gute Zeit, um Zuhörerinnen und Zuhörer dorthin mitzunehmen.

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