Land fördert bürgerschaftliches Engagement und Initiativen im ländlichen Raum

Umweltministerin Priska Hinz ruft die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum auf, das Förderangebot Dorfmoderation zu nutzen.

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Blick auf eine Kommune

„Mit zukunftsweisenden Ideen und Strategien kann sich der ländliche Raum in Hessen weiterentwickeln, die Attraktivität der Dörfer erhöhen und sie mit guter öffentlicher Infrastruktur ausstatten. So werden auch junge Familien angezogen und bringen mehr Leben in die Gemeinden“, erklärte Ministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. „Die besten Lösungen dafür entwickeln die Dorfgemeinschaften selbst vor Ort. Um die Kommunen dabei zu unterstützen, haben wir das Förderangebot ‚Dorfmoderation‘ im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Jetzt geht es in die zweite Runde: Kommunen können sich ab sofort darauf bewerben!“, so Hinz weiter.

Förderung von Moderations- und Beratungsdienstleistungen

Gefördert werden Moderations- und Beratungsdienstleistungen, die, unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger, Veränderungsprozesse anstoßen. Es werden Lösungen gesucht, damit auch in Zukunft soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Geschäfte für die Nahversorgung in den Orten vorhanden sind. Ebenfalls können Möglichkeiten gefunden werden, das ehrenamtliche Engagement auszubauen.

Bis zu 50.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben

Das Förderangebot richtet sich an Kommunen im ländlichen Raum mit bis zu 20.000 Einwohnern, die nicht als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt sind. Neben Moderations- und Beratungsdienstleistungen wird auch die Ausarbeitung von kommunalen Entwicklungskonzepten gefördert. Die jeweilige Kommune kann eine Zuwendung von circa 65 Prozent erhalten, die einmalig im Zeitraum von zehn Jahren gewährt wird und bis zu 50.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben beinhalten können.

Städte und Gemeinden im ländlichen Raum können sich ab sofort bis zum 30. April 2019 bewerben. „Ich hoffe, dass viele Gemeinden diese große Chance nutzen und sich mit den Themen, die speziell in ihren Dörfern unter den Nägeln brennen, im Rahmen einer Dorfmoderation auseinanderzusetzen“, sagte Priska Hinz abschließend.

Hinweis:

Interessierte Kommunen können ab sofort weitergehende Informationen bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, Abteilung Landwirtschaftsförderung, Gruppe Investive Programme und den mit der Umsetzung der Förderprogramme der ländlichen Regionalentwicklung beauftragten Landräten/Landrätinnen einholen. Die WIBank hält die notwendigen Formulare bereit und informiert über vorzulegende Unterlagen.

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